Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript.
Immobilie verkaufen24h Immobilienbewertung Bewertung AngabeServicepaketeServicepakete Angebote BasisRund-um-Sorglos PaketServicepakete Angebote LuxusSuchkriterien Immobilie kaufenWohnung KaufHaus KaufKapitalanlageFerienimmobilienÜber unsReferenzenTeamKundenmeinungenSo finden Sie unsPartnerFAQImpressumDatenschutzerklärungWiderspruchsrecht DSGVOKontaktformularNewsletter
logo_immobilien-company
 0221-9904490
Siegel2014Siegel2015Siegel2016
200px_300dpi
200px_300dpi_5JPImmobilienverband-IVD-Logokalaydoimmowelt-partnerexzellent
© 2018 Immobilien Company   •   Impressum   •   Datenschutzerklärung   •   Referenzen   •   Team   •   So finden Sie uns
io2v-prdfwzhjc8e-kss7h
Karin Paulo
Assisenz
Immobilien Company
Im Immobiliensektor war es lange Zeit möglich, Bargeld zu platzieren. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass viele Vertragsunterzeichnungen unter Käufer und Verkäufer mit der Geldwäsche verknüpft waren. Die meisten Verkäufer sind froh, nach langen Bemühungen, einen passenden oder zahlungsfähigen Käufer gefunden zu haben. In den meisten gemeldeten Fällen war es so, dass kurz vor der Kaufvertragsunterzeichnung der Käufer mit dem Verkäufer einen Deal ausmachen möchte. Er möchte einen Teil des Kaufpreises bar aushändigen und im Kaufvertrag eine andere Summe eintragen lassen. Ohne jegliche Vorahnung oder Wissen stimmt der Verkäufer zu, ohne geprüft zu haben, ob er sich strafbar macht. Zudem besteht gar kein zwingender Grund für den Verkäufer, das Geld in bar anzunehmen, denn im Immobiliensegment fallen für den Privatverkauf selten Steuern an.Bei Annahme des Bargeldes machen Sie sich als Verkäufer also strafbar, ohne einen Vorteil zu erlangen. Das mag sich für den ein oder anderen nicht wirklich strafbar klingen.
Um Ihnen so einen Vorfall besser zu veranschaulichen, stellen Sie sich folgende Situation vor:  

Sie sind Eigentümer eines attraktiven Mehrfamilienhauses, und nur ein Interessent  möchte dieses Mehrfamilienhaus zum vollen Kaufpreis von drei Millionen Euro kaufen - und zwar in Bar.
Die Geldwäsche ist eine Handlung durch die vertuscht werden soll, dass Vermögenswerte auf illegale Weise erwirtschaftet wurden.  Gemäß § 261 Strafgesetzbuch [StGB] ist Geldwäsche strafbar. Ein Beispiel wäre, dass ein selbstständiger Unternehmer einen Auftrag annimmt, dieser Bar bezahlt und dann nicht versteuert wird. Um das illegal erwirtschaftete Geld zukünftig im legalen Wirtschaftskreislauf zu verwenden und den Anschein zu erwecken, es handele sich um legale Einkünfte, wird meistens mit Bargeld bezahlt. Danach wird das erwirtschaftete Gut, in diesem Fall die Immobilie, weiterverkauft.

Das Gesetz sieht vor, dass das Risikomanagement eines Unternehmers eine angemessene und geeignete Sicherung durchführt. Auch wir haben unser Risikomanagement in Form einer Risikoanalyse weiter ausgebaut. Die Risikoanalyse wurde von der Inhaberin Petra Emmer und unserem Team vollständig und ausführlich durchgeführt. Sie soll dazu dienen, eine angemessene Prävention zu gewährleisten.

NEWSLETTER-ANMELDUNG

Registrieren Sie sich jetzt, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Anmelden
Da wir Makler durch die hohen Auflagen der Geldwäschegesetzverordnung zahlreiche Pflichten zu befolgen haben, haben wir uns mit der Thematik ausführlich und gründlich befasst und können Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unsere Kunden sind durch unser Know-How geschützt, sodass keiner unbewusst einen Fehler begehen kann, da wir wissen wie man mit solchen Verdachtsfällen umzugehen hat. Wer als Verpflichteter, auch ohne Vorsatz, aus Ungewissheit oder unabsichtlich gegen die Auflagen und Pflichten nach dem GwG verstößt, muss mit hohen Geldbußen und gravierenden gewerberechtlichen Konsequenzen rechnen. Darüber hinaus können auch strafrechtliche Konsequenzen, etwa wegen leichtfertiger Tatbestandserfüllung der Geldwäsche nach § 261 Abs. 5 StGB, drohen.
Wie soeben zitiert, sind wir dazu verpflichtet, uns zum Schutz unserer Maklertätigkeiten an dieses Gesetz zu halten. Dies gilt nicht nur für Makler, Immobilienkaufleute etc. sondern auch für den privaten Verkäufer.

Als weitere Maßnahme muss jedes Unternehmen einen Geldwäschebeauftragten bestimmen. 
Dessen Bestellung kann auch behördlich angeordnet werden, wenn die Behörde dies aufgrund eines bestehenden Risikos für notwendig erachtet. Die Rolle kann jedoch auch aufgeteilt werden, indem man festlegt, wer im Unternehmen welche Vorgaben des Geldwäschegesetztes zu erfüllen und zu überprüfen hat.

Was Sie noch interessieren könnte:


Immobilien-Kapitalanlage verkaufen - Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Vermieten oder verkaufen? Jetzt die richtige Entscheidung treffen!
Soll ich mit dem Immobilienmakler arbeiten, der mir den höchsten Preis bietet?
   
Ihr Name:
E-Mail:*
Kommentar:*
Absenden
Zustimmung zur Datenspeicherung lt. DSGVO
Durch das Anhaken der folgenden Checkbox erlaube ich der Immobilien Company Petra Emmer e.K. die Speicherung meiner Daten.
Um die Übersicht über Kommentare zu behalten und Missbrauch zu verhindern, speichert diese Website Name, E-Mail, Kommentar sowie IP- Adresse und Zeitstempel Ihres Kommentars. Wir können Ihre Kommentare später jederzeit wieder löschen.
Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Erforderlich

Kommentar

io2v-5jpsvo6v6fgn-j86v6io2v-61wcnl06rrvq-gcfr3
Außerdem soll alles ganz schnell gehen, vor allem die Vertragsunterzeichnung. Zusätzlich soll der neue Eigentümer der Immobilie nicht ins Grundbuch eingetragen werden, sondern seine Firma mit Sitz im Ausland.

Nun stellt sich die Frage: Empfinden Sie das als normal und vertrauenswürdig?

Oder wären Sie verwundert? Wir Makler würden durch unsere Berufserfahrung Verdacht schöpfen und diesen Verdacht melden. Die Realität sieht aber anders aus, obwohl viele private Verkäufer Verdacht schöpfen, werden gerade einmal 40% aller Fälle angezeigt. Die Angst ist zu groß, den potentiellen Käufer zu verlieren. Viele gehen lieber das Risiko ein in ihrem Unwissen eine Straftat zu begehen. "Warum bin ich als Verkäufer an dieser Stelle verantwortlich? Das ist ein Problem des Staates und nicht meins!", heißt es bei den meisten Verkäufern. Wir als Immobilienmakler sind verpflichtet, die Behörden beim Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu unterstützen. Beim Kampf gegen die Geldwäsche bringt einen großen verwalterischen Aufwand mit sich. Das führt bei privaten Verkäufern und Immobilieninteressierten zu Unmut.

Das Geldwäschegesetz sah vor, dass bereits bei Begründung der Geschäftsbeziehung der Kunde identifiziert werden musste. Die Identifizierung kam durch den Maklervertrag zustande, der in der Regel schon vor der Besichtigung stillschweigend geschlossen wird. Ab diesem Jahr soll  jedoch neben der Verschärfung der Datenschutzregelung auch das Geldwäschegesetz verschärft werden. Wie und in welchem Ausmaß die Neuregelung den Immobiliensektor beeinflussen wird, lesen Sie in diesem Blogartikel.

Zu allererst stellt sich die Frage: Was ist überhaupt Geldwäsche?

io2v-1irendbwfbjz-65m8s

Warum wird die Geldwäsche verstärkt kontrolliert?


Von Jahr zu Jahr steigen die Zahlen laut www.polizei-beratung.de die gemeldeten Geldwäscheversuche. 2016 hat sich dieser Trend fortgesetzt: Die Anzeigen stiegen auf 31.120 gemeldete Fälle. Wir können davon ausgehen, dass nicht nur die gemeldeten Fälle, sondern auch die Dunkelziffer angestiegen ist. Die Bekämpfung der Geldwäsche wird als wichtiges Element im Kampf gegen organisierte Kriminalität betrachtet. Der volkswirtschaftliche Schaden entsteht durch die Beeinträchtigung des Wettbewerbs, da Personen mit Erlösen aus gewaschenem Geld finanziell stärker sind als ihre Konkurrenten, die die Erlöse am regulären Markt erwirtschaften und versteuern müssen.

Was sieht das Geldwäschegesetz vor?

io2v-214fb7rtmr52-cq44t
Dies ist aber nur möglich, wenn die Risikoanalyse regelmäßig überprüft und aktualisiert wird. Als Hilfestellung dienen von der IVD vorgefertigte Checklisten. Die Analysen sollen vor allem Klarheit über das individuelle Risiko verschaffen. Ist ein Risiko gegeben, ist dies zu dokumentieren und ggf. durch weitere Maßnahmen zu überprüfen und an das Zollamt zu melden.

Das neue Geldwäschegesetz

Das Geldwäschegesetz wurde in diesem Jahr verschärft. Die Geldwäscheprävention ist in den meisten Branchen verpflichtend. Unternehmen in diesen Branchen sind verpflichtet, in eigener Verantwortung und mit geeigneten Maßnahmen dem Missbrauch der Geldwäsche durch Dritte vorzubeugen. Dies gilt nicht nur für die Banken und den Dienstleistungssektor, sondern für jeden, der Objekte für größere Beträge verkaufen möchte.
io2v-3hz6lbsd0tei-wmyt6io2v-3n6ort8xpvc6-czsuw
Gemäß § 4 Abs. 6 GwG sind Sie als Kunde verpflichtet, dem Immobilienmakler Auskünfte zur Überprüfung eines Geldwäsche-Tatbestandes zu erteilen und geforderte Unterlagen oder Ihren Ausweis zur Erfassung vorzulegen.

Immobilienmakler müssen nach dem Geldwäschegesetz die Identität ihrer Kunden feststellen. Wir sind dazu verpflichtet, uns die Personalausweise beider Parteien des Kaufvertrags (Käufer und Verkäufer) zeigen zu lassen und vollständige Kopien der Dokumente zu erstellen. Vorher hat das Abschreiben der Daten oder die Erfassung im Rahmen eines Dokumentationsbogens genügt. Dies ist laut dem Geldwäschegesetz nun nicht mehr ausreichend. Sie müssen sich aber keine Sorgen bezüglich des Datenschutzes machen, denn die Dokumente müssen sicher verwahrt und datenschutzkonform abgelegt werden. Wir sind dazu angehalten, die sechsstellige Nummer, die Unterschrift, sowie die Augenfarbe und Körpergröße grundsätzlich zu schwärzen. Die gesamten Unterlagen sind anschließend fünf Jahre lang aufzubewahren. Abgesehen davon prüfen wir für unsere Eigentümer, ob die Interessenten in eigenem wirtschaftlichen Interesse oder für einen Dritten handeln. Ist letzteres der Fall, muss der wirtschaftliche Berechtigte von uns ermittelt und identifiziert werden. Ebenfalls müssen wir nachweisen, aus welcher Quelle der Kaufpreis bezahlt wird. Hier genügt eine Finanzierungs- bzw. Eigenkapitalbestätigung eines Finanzinstitutes. Eines der zentralen Bestandteile des geänderten Geldwäschegesetzes ist, dass wir Interessenten erst identifizieren, wenn ein ernsthaftes Kaufinteresse beiderseits besteht. Von einem ernsten Kaufinteresse ist spätestens dann auszugehen, wenn einer der Beteiligten von dem anderen den Kaufvertragsentwurf zur Überprüfung erhalten hat. Für die Überbrückung dieser Zeit kann eine Reservierungsvereinbarung getroffen oder einen Vorvertrag abgeschlossen werden.

Zusammenfassung


Das neue Geldwäschegesetz bringt für Immobilienmakler und die GwG-relevanten Eigentümer eine Vielzahl neuer Pflichten mit sich. Der Gesetzgeber will die Einhaltung dieser Pflichten künftig intensiver überwacht sehen. Auch für private Verkäufer, ist es eine Pflicht, für die Bekämpfung der Geldwäsche beim Immobilienverkauf tätig zu werden. Für den ein oder anderen mag dies viel Zeit- und Verwaltungsaufwand mit sich bringen. Hier raten wir Ihnen, einen Makler zu engagieren, denn gerade bei Neuauflagen von Gesetzen können die meisten Fehler passieren.
Stehen Sie kurz vor dem Verkauf Ihrer Immobilie und haben Sie noch Fragen rund um das Thema Geldwäschegesetz? Oder wünschen Sie sich eine Beratung?
Wir beraten Sie gerne.

 0221-9904490

 [email protected]

io2v-61gh9ltxh1a-hnu5x
Wir freuen uns, Sie informativ und kompetent  beraten zu können.

Was auf Sie zu kommt?